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Von Mareike Wöhler

Im Blog des Deutschen Museums ist heute der zweite Teil des Beitrags „Around the World: Die digitale Vernetzungsaktion #ErikaMann erschienen.

In dem Beitrag geht es um Erika Manns Kinderbuch „Stoffel fliegt übers Meer“, das 1932 erstmals veröffentlicht wurde. Im zweiten Teil des Beitrags kommt unter anderem das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“ vor, das auch im Deutschen Museum eine Rolle spielt. Hier im Bild ist ein Modell im Maßstab 1:250 von ihm zu sehen, das 1928 in Friedrichshafen hergestellt wurde (Deutsches Museum, Inv.-Nr. 76474). Auch ein blinder Passagier und das Thema Kommunikation spielen wie angekündigt eine Rolle.

Wie bereits berichtet, erscheint der Beitrag anlässlich der von Dr. Tanja Praske für die Monacensia koordinierten digitalen Vernetzungsaktion „Erika Mann: Anstand, Freiheit, Toleranz │#ErikaMann“, die vom 16. bis 27. März 2020 läuft. Sie findet im Rahmen der Ausstellung „Erika Mann. Kabarettistin – Kriegsreporterin – politisches Rednerin“ der Münchner Monacensia statt. Die Vernetzungsaktion richtet sich an Kulturinstitutionen, um auf wichtige Themen wie Demokratie, Freiheit, Toleranz aufmerksam zu machen und für eine offene Gesellschaft einzutreten.

Wer mehr zum Thema Zeppelin wissen möchte, dem sei ein virtueller Besuch des Zeppelin Museums in Friedrichshafen am Bodensee empfohlen. Zwar kann man sich die Ausstellung „Vernetzung der Welt. Pionierfahrten und Luftverkehr über den Atlantik“ anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Nordatlantiküberquerung mit einem Luftschiff momentan nicht vor Ort ansehen, doch findet man das Konzept und wichtige Exponate auf der Homepage: Ein drei Meter langes, interaktives Schnittmodell des Luftschiffs R34, das 1919 als erstes den Atlantik überquerte, bildet den Mittelpunkt einer multimedialen Inszenierung. Auch die Backbordmotorgondel der „Graf Zeppelin“ kann man sich ansehen. Außerdem lassen sich die Stationen der Weltumrundung der "Graf Zeppelin" im Blog des Zeppelin Museums nachlesen.

In der Wunderkammer des Zeppelin Museums wird das damalige Merchandise rund um den Zeppelin gezeigt, von dem es eine Unmenge gab: Von Devotionalien über Rasierklingen bin hin zu Spielzeug wie einem Kettenkarussel mit Blechzeppelinen für das Kinderzimmer ist alles dabei.

24 der 350 gezeigten Exponate wurden auch als 3D-Digitalisate modelliert, die man sich hoffentlich bald wieder auf Tablets von allen Seiten vor Ort ansehen kann. An Medienstationen lassen sich auch Scans von Flachware (wie diese Postkarte von 1937) genauer studieren und Hintergrundwissen abrufen. Ganz frisch ist auch die Digitale Sammlung des Zeppelin Museums online. In der Technik-Sammlung lassen sich momentan 100 Objekte mit Zeppelin-Bezug in Augenschein nehmen.

Die Postkartenaktion des Zeppelin Museums, die ich im ersten Teil des Blogbeitrags zu Erika Mann bereits vorgestellt hatte, wurde nun der aktuellen Situation angepasst: Da das Museum wie viele anderen Häuser weltweit wegen COVID-19 gesperrt ist, kann man jetzt Ansichtskarten von Mitarbeiter*innen vor Ort an Freunde, Familie oder Kolleg*innen versenden lassen, wenn man den Mitarbeiter*innen Adresse und Text gibt. Falls man keinen Text schickt, denken sich die Kolleg*innen einfach selbst etwas aus. Eine tolle Idee!

Im Übrigen gilt noch bis 27. März 2020: Dranbleiben an der digitalen Vernetzungsktion #ErikaMann und auf unseren anderen Social-Media-Kanälen – dem Twitterkanal des Deutschen Museum Digital, dem Twitterkanal des Deutschen Museums und der Facebookseite des Deutschen Museums – nachsehen, wie sich die restliche Aktion entwickelt, auch auf der Social Wall der Monacensia!

Vorschaubild, Foto 2: Tanja Praske

Foto 1: CC BY-SA 4.0: Deutsches Museum / K. Mosch

Fotos 3,4: Tatjana Dietl

Mein herzlicher Dank für die Fotos und den Bericht aus dem Zeppelin Museum an Tatjana Dietl vom Team „Historische Luftfahrt“ des Deutschen Museums.

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