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Fettfleckphotometer nach Bunsen, Nachbildung

Foto:
Inventarnr. 18143
Systematik 315.04.04 Optik / Licht und Lichtmessung / Visuelle Photometer
Standort Ausstellung "Klassische Optik"
Zur Ausstellung im virtuellen Rundgang
Identität Nachbildung
Beschreibung Das Fettfleckphotometer geht auf den Chemiker Robert Wilhelm Bunsen (1811–1899) zurück. Es besteht aus einer optischen Bank aus Holz, einem Fettfleckschirm sowie zwei verschiebbaren Lichtquellen. Da der Fettfleck lichtdurchlässiger als das umliegende Papier ist, erscheint dieser dunkler als das Papier auf der Seite mit der stärkeren Lichtquelle und heller als das Papier auf der Seite mit der schwächeren Lichtquelle. Durch verschieben des Fettfleckschirms in Richtung der schwächeren Lichtquelle kann ein Punkt erreicht werden, in dem der Schirm von beiden Lichtquellen gleich stark beleuchtet wird. Der Fettfleck ist dann nicht mehr vom umliegenden Papier zu unterscheiden. Mit Hilfe der an der optischen Bank angebrachten Skala können nun die Lichtstärken der beiden Lichtquellen quantitativ verglichen werden.
Beteiligte
Orte Herstellung / Nachbildung: Heidelberg
Datierung
  • Erfindung / Original: 1834
  • Herstellung / Nachbildung: 1909
Material Metall
Papier
Nadelholz
Wachs
Beschriftung Schild: C. Desaga / Heidelberg
Maße Objektmaß (H x B x L/T): 265 x 120 x 2008 mm
Masse: 3,835 kg
Literatur
  • Bauer, Ludwig / Baumann, Annekathrin / Hagmann, Johannes-Geert / Schneevoigt, Daniela 2022: Klassische Optik. Vom Sichtbaren zum Messbaren. Ausstellungskatalog, Deutsches Museum. (BVB)
  • Bunsen, Robert und Roscoe, Henry: Photochemische Untersuchungen. In: Annalen der Physik und Chemie 184 (1859), S. 193-273. S. 214 (BVB)
  • Lummer, Otto: Die Ziele der Leuchttechnik. München u.a. 1903. S. 9 (BVB)
Rechtehinweis CC BY-SA 4.0
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