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Rechenanlage PERM

Foto:
Inventarnr. 1987-256
Systematik 422.07.02 Programmsteuerung und Universalrechner / Digitale Rechenanlagen / Röhrenrechner
Beschreibung Die Programmgesteuerte Elektronische Rechenanlage München (PERM) wurde von Robert Piloty nach seiner Rückkehr vom Massachusetts Institut of Technology (MIT) unter maßgeblicher Beteiligung von Walter E. Proebster und Hans-Otto Leilich (technische Arbeitsgruppe) sowie Klaus Samelson, Friedrich L. Bauer und Heinz Schecher (mathematische Arbeitsgruppe) entwickelt und gebaut. Es handelt sich um einen Großrechner in Röhrentechnik, der an der TU München bis zum Frühjahr 1974 in Betrieb war.
Beteiligte
Orte Herstellung: München
Datierung Herstellung: 1952 - 1956
Technische Daten Wortlänge 51 Bit, Zahldarstellung: binäre Gleitpunktzahlen mit 40 Bit für die Mantisse, 8 Bit für den Exponenten sowie je einem Bit für die jeweiligen Vorzeichen. Ein zusätzliches Markierungsbit.
Addition parallel
Ein-Adress-Befehlscode
Speicherprogrammiert
Speicher: Magnettrommel, Achse vertikal mit 15 000 U/min. Speicherkapazität: 8192 Worte zu je 51 Bit.
Auf der rechten Seite die Kernspeichererweiterung von 1958 (2048 Worte).
Literatur
  • Bauer, Friedrich L. (Hrsg.): Informatik. Führer durch die Ausstellung (Ausstellungskatalog Deutsches Museum). Unter Mitwirkung von Erhard Anthes, Joachim Fischer, Menso Folkerts, Ulf Hashagen, Alfred Krösa, Hartmut Petzold, Ivo Schneider und Heinz Zemanek. Neuauflage München 2004. S. 180f., Abb. 181 (BVB)
  • Beauclair, Wilfried de: Rechnen mit Maschinen. Eine Bildgeschichte der Rechentechnik. Braunschweig 1968. S. 149, Abb. 149 (BVB)
Rechtehinweis CC BY-SA 4.0
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