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Einmann-Schlauchboot

Foto:
Inventarnr. 1994-342
Systematik 740.07.06 Luftfahrt / Fluggerätetechnik / Rettung und Sicherheit
Identität Original
Beschreibung An dem Einmann-Schlauchboot der Wehrmacht sind noch die typischen Verhaltensinstruktionen aufgedruckt wie:
"Beide Arme mehrmals hochstoßen - Verwundete an Bord. Dringende Hilfe notwendig" "Arm über Kopf Kreisen - Erbitte Proviant und "Wasser" "Hier einsteigen - Erst Wasserbeutel füllen" "Beide Arme in Schulterhöhe waagrecht bewegen - Schlauchboot in Ordnung" "Beide Arme hochheben - Erbitte Schlauchboot".
Bei den kleinen ein- oder zweisitzigen Flugzeugen war es oft nicht möglich, aber auch gar nicht nötig, ein großes Mehrmann-Schlauchboot an seperater Stelle unterzubringen. Wurde das Schlauchboot vor dem Sprung abgeworfen, so trieb es der Wind meistens ab und blieb so für den Rettungssuchenden unerreichbar. Aus diesen Gründen wurde ein Boot gefordert, das während des Flugeinsatzes in relativ kleiner Packung am Mann getragen werden konnte. 1941 wurde deshalb bei der deutschen Wehrmacht das Einmannschlauchboot eingeführt. Das Boot wurde zusammen mit einer rückenfreien Schwimmweste unter dem Fallschirmgurtzeug als Rückenlatz getragen. Je nach Bedarf wurde das Rettungsboot in einer Packhülle passend zum Rücken- oder zum Sitzfallschirm verwendet.
Beteiligte Herstellung: Johann Klepper & Co. GmbH
Datierung Herstellung: ca. 1942
Material Gummi
Textil
Metall
Beschriftung Schild: Einmannschlauchboot / Gerät-Nr. 10-5501-A2 / Werk-Nr. 1420467 / Hersteller: bpl
Aufdruck: [Ventil:] Gerät Nr. 10-5961-A1
Maße Masse: 1,75 kg
Objektmaß (H x B x L/T): ausgerollt 100 x 940 x 1600 mm
Rechtehinweis CC BY-SA 4.0
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