Inventarnr.
68157
Systematik
560. Schreib- und Drucktechnik
Beschreibung
1896 brachte Thomas Oliver in Kanada seine Maschine mit neuartiger Typenhebelanordnung auf den Markt. Bei dieser dreireihigen Oberanschlagmaschine sind die Typenhebel als Bügel ausgebildet und in zwei Gruppen auf beiden Seiten aufrecht stehend zweimal gelagert. Sie sind durch Zugstangen mit den Tastenhebeln verbunden und schlagen von oben auf die Walze. Damit ist das Geschriebene sichtbar bis es hinter den linken Typenhebeln verschwindet. Der Wagen läuft mit drei Rollen auf zwei Rundführungen und ist vom Modell 2 (1898) ab austauschbar. Die Zeilenschaltung erfolgt selbsttätig durch Zurückschieben des Wagens mit dem linken Walzendrehknopf, wobei ein Hebel die Walze weiterdreht.
Jeder Typenhebel trägt drei Zeichen. Damit ist eine doppelte Umschaltung nötig, bei der der Wagen mit der äußersten schwarzen Taste nach hinten zum Schreiben von Großbuchstaben und mit der zweiten Taste nach vorne zum Schreiben von Ziffern und Zeichen bewegt wird. Beide Umschalter können festgestellt. werden. Das Farbband wird durch die Bandgabel bei jedem Anschlag vor den Druckpunkt bewegt. Die Laufrichtung muß mit dem Griff neben der Leertaste eingestellt werden.