Direkt zum Seiteninhalt springen

Link-Trainer, Bauart ANT 18

Foto:
Inventarnr. 74216T1
Systematik 740.05.02 Luftfahrt / Luftfahrt-Bodenanlagen / Simulationsanlagen
Standort Ausstellung "Moderne Luftfahrt"
Zur Ausstellung im virtuellen Rundgang
Identität Original
Beschreibung Edward Link entwickelte bereits in den frühen 1930er-Jahren seine Flugsimulatoren namens Link-Trainer. Mit dem Modell ANT-18, auch „Blue Box“ genannt, lernten ab Mitte der 1930er-Jahre mehr als 500 000 Piloten der US Army und Navy das Fliegen am Boden – eine kostengünstige und risikofreie Methode. Das Gerät konnte sich um alle drei Raumachsen bewegen – dies war zum damaligen Zeitpunkt revolutionär. Link, selbst Inhaber einer Fluglizenz, stammte aus einer Familie von Instrumentenbauern, und so entlieh er die verwendete Bewegungsmechanik und -pneumatik aus dem Orgelbau.
Alle wichtigen Instrumente waren vorhanden und zeigten dem Flugschüler simulierte Werte zum Flugzustand des „Flugzeugs“. Eine blickdichte Haube erlaubte die Simulation von Blind- und Nachtflügen. Wie in einem echten Flugzeug musste der Schüler mit dem Fluglehrer über ein Headset sprechen. Vergnügungsparks kauften die ersten Link-Trainer. Nach der Weltwirtschaftskrise interessierten sich auch die zunächst skeptischen Airlines und das Militär für die Geräte. Der ANT-18 kam weltweit zum Einsatz. Auch die Piloten der neuen Lufthansa sammelten damit erste Erfahrungen.
Beteiligte Herstellung: Link Aviation Devices
Datierung Herstellung: 1944
Beschriftung -: FUSELAGE INSTRUMENT TRAINER / SERIAL NO. ANT/18 8069/R / AIR TRAINERS LTD. / AYLESBURY ENGLAND 8069/R /;
Maße Objektmaß (H x B x L/T): 1900 x 930 x 2430 mm
Literatur
  • Kluge, Robert (Hrsg.): Moderne Luftfahrt - Willkommen an Bord! (Ausstellungskatalog Deutsches Museum) S. 210, Abb. 210, Kat. 78 (BVB)
Rechtehinweis CC BY-SA 4.0
XML-Datensatz Zum Austausch und Weiterverarbeitung der Daten nutzen wir maschinenlesbare, standardisierte Formate. Für Daten aus den Objektsammlungen steht LIDO-XML zur Verfügung. Die Daten aus der Bibliothek werden als METS/MODS-XML und die des Archivs als EAD-XML bereitgestellt.

XML-Datensatz herunterladen
Bilder Einzelne Bilder in der über das Pfeil-Symbol in der Menüleiste unter der Bildansicht herunterladen werden. Der Download beinhaltet das jeweils angezeigte Bild im JPEG-Format in mittlerer Auflösung, das in einem ZIP-Container eingebettet ist.
Hochauflösende Digitalisate, Konvolute Hochauflösende Bilder und 3D-Modelle sowie Daten- und Bildkonvolute (z.B. alle Bilder zu einem Objekt) stellen wir gerne auf Anfrage zur Verfügung.
Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kommentare haben, benutzen Sie bitte das Formular, um mit uns in Kontakt zu treten oder senden Sie eine E-Mail an: digital@deutsches-museum.de.