Direkt zum Seiteninhalt springen

Digitalisierungslabor

Das Digitalisierungslabor ist die zentrale Stelle für die Objektdigitalisierung in 2D und 3D. Hier werden Museumsobjekte durch Fotografie und 3D-Scans digitalisiert, um sie für Forschung und Öffentlichkeit verfügbar zu machen. Hierbei werden innovative Erfassungsmethoden erprobt und evaluiert. Arbeitsweise, Methoden und Ausstattung entsprechen dem internationalem Standard führender Museen und werden im Digitalisierungslabor gebündelt.

Fotografie

Die fotografische Tätigkeit im Rahmen der 2D-Objektdigitalisierung beinhaltet die Erstellung gleichmäßig hochwertiger und somit katalogfähiger Objektaufnahmen in entsprechender Auflösung, die Abbildungen von Details wie z. B. Signaturen ermöglichen.

Bei sämtlichen Aufnahmearbeiten kommt eine GF-Kamera samt digitalem Rückteil in 150MPx mit entsprechenden Fachobjektiven zum Einsatz, für die adäquate Ausleuchtung sorgt eine professionelle Blitzanlage.

Die Ergebnisse können hochaufgelöst weltweit auf dem DMD-Portal betrachtet werden und sind mit Objektdaten, die das Objekt bezeichnen, verorten, datieren und genauer beschreiben, angereichert.

3D-Scan-Labor

Am Deutschen Museum werden Objekte, Dioramen und ganze Räume zur Erstellung von 3D-Modellen gescannt. Das 3D-Scanlabor erprobt dabei verschiedene 3D-Scanverfahren im musealen Kontext. Zum Einsatz kommen verschiedene Streifenlichtscanner, Photogrammetrie und ein Laserscanner für die Erfassung von Räumen und Großobjekten. Diese Methoden ermöglichen die Anfertigung hochwertiger 3D-Aufnahmen für Forschungs- und Vermittlungszwecke.

3D-Animation der Automatenfigur "Predigender Mönch"