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Brigantine "Leon", Modell

Foto:
Inventarnr. 1989-549
Systematik 720.02.02 Schiffahrt / Vorindustrielle Seeschiffahrt / Segelschiffe
Identität Modell
Beschreibung Die Brigantine ist ein kleiner Frachtsegler, der besonders wirtschaftlich und mit wenig Besatzung betrieben werden konnte. Damit sollte er gegen die aufkommenden Dampfschiffe konkurrenzfähiger sein.
Im Gegensatz zu einem Klipper führte die Brigantine eine vereinfachte, leichter zu bedienende Besegelung. Als Besatzung genügten sieben Mann: Kapitän, Steuermann und fünf Matrosen. Der hintere Mast war nach Art der Schoner getakelt, daher auch die häufige Bezeichnung "Schonerbrigg", Vorbild des Modells ist die hölzerne Brigantine "Leon", die 1880 in Norwegen gebaut wurde, zur gleichen Zeit wie der Ewer "Maria" des Deutschen Museums (Deutsches Museum, DMO, Inv.-Nr. 73621). Sie war ein typischer Frachtsegler, der im 19. Jahrhundert den Nord- und Ostseeraum befuhr.
Das Modell des Segelschiffs wurde nach Plänen der "Leon" vom Ingenieur Joachim Wiegand begonnen. Seine Witwe stiftete es dem Deutschen Museum. Es wurde dann vom Modellbauer Anton Happach aus München fertiggestellt. Dieser änderte den Namen des Modells zu "ANNA TRIMPLER".
Auch einige andere Museen sind im Besitz von Modellen der "Leon": Das National Maritime Museum, Greenwich bewahrt in London ein Modell von 1950 auf (Object ID: SLR2510). Auch das Australian National Maritime Museum (Objekt No.: 00019510) und das Deutsche Technikmuseum Berlin besitzen je ein Modell.
Beteiligte
Orte
Datierung
  • Herstellung / Original: 1880
  • Herstellung / Modell: 1989
Material Metall
Holz
Textil
Naturfaser (undef.)
Beschriftung Schild: ANNA TRIMPLER
Maße Objektmaß (H x B x L/T): 740 x 320 x 1020 mm
Masse: 3,9 kg
Maßstab: 1:50
Technische Daten Original: Rumpflänge 39 m, Breite 8,8 m, Ladefähigkeit ca. 300 t
Modell: Maßstab: 1:50
Literatur
  • Broelmann, Jobst: Panorama der Seefahrt. Bremen 2006. S. 184-193 (BVB)
Rechtehinweis CC BY-SA 4.0
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